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Rathaus Nachrichten
05.04.2012
Rekord bei der WHZ-Forschungsbilanz 2011
WHZ etabliert sich im Spitzenfeld deutscher Fachhochschulen
Die Forschungsleistungen der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) waren im Jahr 2011 so groß wie nie zuvor! Wie die WHZ mitteilt, wurden in 125 Projekten Drittmittelleistungen von insgesamt 7,82 Mio. € erbracht. Gegenüber dem vorhergehenden Jahr bedeutet das eine Steigerung von 36%. Die Projekte wurden von Bund, Land, der EU und der Industrie finanziert. Auftraggeber waren unter anderem alle deutschen Automobilhersteller sowie führende regionale und überregionale Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus.
Die meisten Forschungsleistungen mit ca. 110.000 € pro Professor bzw. Professorin wurden von den Fakultäten Automobil-und Maschinenbau sowie Elektrotechnik erbracht. Beide Fakultäten erzielten gegenüber dem Bundesdurchschnitt aller Fachhochschulen sechsfach höhere Drittmitteleinnahmen pro Professor bzw. Professorin. Aber auch die durchschnittliche Drittmittelleistung aller anderen Fakultäten der WHZ liegt immer noch zweieinhalbmal so hoch wie der Bundesdurchschnitt. Zu den Aufgaben, die von den Teams bearbeitet wurden, gehören beispielsweise technologische Weiterentwicklungen der Werkstoffverarbeitung, wie naturfaserverstärkte Kunststoff-Spritzgussbauteile und Keramikkomponenten. Verschiedene Forschungsleitungen im Bereich der Kraftfahrzeugelektronik und der Elektromobilität gehören ebenfalls dazu, wie Untersuchungen der elektromagnetischen Emission von Elektrofahrzeugen oder die Entwicklung einer informationstechnischen Infrastruktur für Sachsens erste Solartankstelle. Sie steht am August Horch Museum in Zwickau und wurde erst am 30. März eröffnet.
Es sind vor allem technische Forschungsthemen, die so viele Drittmittel für die WHZ generieren, aber nicht ausschließlich. So hat z.B. auch „Selbstbestimmt, sicher und integriert leben mit Demenz", ein gemeinsames Projekt der Fakultäten Architektur- und Gesundheits- und Pflegewissenschaften, zu dieser positiven Bilanz beigetragen.
„All diese Erkenntnisse aus der angewandten Forschung, die wir hier an der WHZ betreiben, sind eine wesentliche Grundlage für eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung unserer Studierenden. Wir erarbeiten uns damit wesentliche Wettbewerbsvorteile, die unsere Zukunft sichern und das Profil der Hochschule weiter schärfen", betont Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer.
Westsächsische Hochschule Zwickau
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Prof. Richter, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer, freut sich über die hervorragende Forschungsbilanz (Foto: WHZ).
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