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Ehrenbürger der Stadt Zwickau

Der Stadtrat kann an Personen, die die Entwicklung der Stadt Zwickau in herausragender Weise und über einen längeren Zeitraum beeinflusst und sich damit besondere Verdienste erworben haben, sowie Personen, die durch ihr Engagement und herausragendes Wirken für die Stadt Zwickau und ihre Bürger eine langjährige spürbare Verbesserung der Lebensverhältnisse erreicht haben und/oder zur Mehrung des Ansehens der Stadt Zwickau im In- und/oder Ausland beigetragen haben, das Ehrenbürgerrecht verleihen.

Satzung über Ehrungen und Auszeichnungen der Stadt Zwickau (*.pdf, 74 KB)
Übergabe der Ehrenurkunde durch Dietmar Vettermann an Ehrenbürger Rainer Eichhorn

Übergabe der Ehrenurkunde durch Dietmar Vettermann an Ehrenbürger Rainer Eichhorn

Rainer Eichhorn (Jahrgang 1950)

Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 11.01.2003
Für Rainer Eichhorn, Oberbürgermeister a.D. - als einer der Initiatoren des seit 1998 alljährlich stattfindenden Neujahrsempfangs - wurde der Empfang 2003 zu einem besonderen Datum in seinem Lebenslauf. Für seine herausragende politische Rolle in der Wendezeit und seine Verdienste um die Entwicklung Zwickaus zu einer lebendigen und attraktiven Stadt im Verlauf einer mehr als 11-jährigen Amtszeit als Oberbürgermeister wurde ihm durch seinen Amtsnachfolger Dietmar Vettermann die Ehrenbürgerwürde verliehen. Damit ist der 1950 in Zwickau geborene Architekt als Neu-Ehrenbürger zugleich auch der jüngste seiner Stadt.

Erwin Killat (geboren am 20. März 1933)

Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 11.01.2002
Mitbegründer der Arbeitsgruppe „Konziliarer Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, eröffnete 1988 mit der AG die Friedensbibliothek Zwickau, ein Jahr nach ihrer Gründung gingen von ihr die wichtigsten Impulse für die Gründung des NEUEN FORUM und weiterer demokratisch-oppositioneller Gruppierungen aus. Erwin Killat organisierte die ersten Friedensgebete, führte die ersten Demonstrationen für eine friedliche Wende in Zwickau an und war Teilnehmer am „Runden Tisch“. Nach der politischen Wende blieb Erwin Killat weiter aktiv, u.a. als Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz.

Günter Mieth (geb. 1929)

Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 07.01.2000
1970 bis 1994 Superintendent in Zwickau, große Verdienste bei den politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in der Wendezeit 1989/90 in Zwickau, eröffnete am 19.12.1989 den ersten „Runden Tisch“ im Domgemeindehaus, u. a. ihm ist zu verdanken, dass in fast allen Zwickauer Kirchen Friedensgebete gehalten wurden und die Tagungen des „Runden Tisches“ ausschließlich in kirchlichen Räumen stattfanden

Dr. Ferdinand Piëch (geb. 1937)

Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 08.01.1999
1984 Ehrendoktor der Technischen Wissenschaften der TU Wien, 1984 Österreich: Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse, 1997 Ehrendoktor der Ben-Gurion-Universität, als Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG herausragender Beitrag zur Erhaltung des Automobilbaustandortes Zwickau durch die Ansiedlung des VW-Werkes Mosel

Prof. Dr. Carl H. Hahn (geb. 1926)

Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 09.01.1998
ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, wesentlicher Anteil am Aufbau modernster Automobilproduktion in der Region Chemnitz/Zwickau, intensive persönliche Einflussnahme auf die VW-Investition in Sachsen - mit dem Ergebnis: neue Perspektiven für die Menschen in Westsachsen

Jürgen Croy (geb. 1946)

Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 26.08.1976
Sportlehrer, 94-facher DDR-Fußballnationaltorhüter, olympisches Gold 1976 und Bronze 1972, „Fußballer des Jahres“ der DDR 1972, 1976 und 1978, mit der Oberligamannschaft BSG Sachsenring 1975 Fußballpokalsieger und danach Einzug ins Europapokal-Halbfinale

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Letzte Änderung: 09.01.2014 | *eSignatur