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Geschichte

Von der Volksbücherei zur Stadtbibliothek

Das Bibliothekswesen der Stadt Zwickau blickt auf eine mehr als 90-jährige Geschichte zurück.

1920

Als nach dem ersten Weltkrieg der Wunsch der Bevölkerung nach einer Volksbücherei immer lauter wurde, beschloss der Rat der Stadt am 26. Mai und 8. Juli 1920 die Errichtung einer solchen. War sie anfangs noch mit der Ratsschulbibliothek vereint, ergab sich jedoch bald die Notwendigkeit, beide Einrichtungen separat zu führen.

1923

So eröffnete am 2. Januar 1923 die Stadtbücherei Zwickau als eigenständige Einrichtung ihre Pforten.

1939

1939 wurde sie in den „Greif", heute Dr.-Friedrichs-Ring 19, verlegt.

1945

Nach dem Krieg konnten verschiedene Zweigstellen eröffnet werden, so u.a. in Brand und Planitz. Der gesamte Bestand musste jedoch von faschistischer Literatur gereinigt werden.

1953

Der bauliche Zustand des Gebäudes, das während des Krieges nur knapp einem Volltreffer entgangen war, wurde allerdings damals schon prekärer. Seit 1953 gab es Diskussionen um ein größeres Domizil. Die nachfolgenden Direktoren der Stadtbibliothek, Herr Busies und später Herr Tischmeier (danach Frau Lahl und heute Herr Körner) bemühten sich weiterhin um die Gebäudefrage, leider ohne Erfolg, da die Platzfrage bei der Anschaffung neuer Bücher eine große Rolle spielte.

1990

Nach der Wende galt es abermals den Buchbestand zu prüfen. Dieses Mal musste die ideologisch-sozialistische Pflichtliteratur aussortiert und das Angebot um Literatur, die nun gefragt war, erweitert werden. Da die finanziellen Kräfte der Stadt dazu nicht ausreichten, kam schnelle Hilfe aus der Partnerstadt Dortmund. Die „Werbegemeinschaft aktiver Dortmunder Buchhändler", die Stadt- und Landesbibliothek und das Deutsche Sozialwerk spendeten hunderte von Bänden an Belletristik, juristischer und Wirtschaftsliteratur, aber auch Kunstbücher.

1991

Durch Fördermittel des Landes konnten erstmals 2.000 CDs und 100 Spiele angeschafft werden.
Leider mussten nach der Wende viele Zweig- und Betriebsbibliotheken geschlossen werden.

1995

Die Innenräume der Hauptstelle wurden grundlegend umgestaltet.

1996

Die Kinderbibliothek eröffnete nach ihrem Umzug in der Bosestraße.

1997

Die Musikbibliothek und der Lesesaal wurden umgestaltet.

2005

Nach zehn Jahren in der Bosestraße zog die Kinderbibliothek 2005 in ihre neuen Räume in der Katharinenstraße 11.

2007

Aufgrund der Vorgaben des Wibera-Gutachtens  mussten die Zweigbibliotheken in Mosel, Cainsdorf und Rottmannsdorf schließen.

2009

Die Stadtbibliothek reagiert auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Medienmarkt und nimmt  Blu-ray-Discs und PlayStation 3 Spiele in ihr Angebot auf.

Der Stadtrat beschloss im Jahr 2009, dass das Kornhaus für die Stadtbibliothek Zwickau umfassend saniert wird. Der Abschluss aller Baumaßnahmen wurde auf das Jahr 2014 datiert.

2010

Ein völlig neues Angebot konnte geschaffen werden: Mit biblioclick öffnet die Stadtbibliothek ihre elektronische Zweigstelle: nach dem Prinzip „24/7" stehen den Internetnutzern rund um die Uhr

E-Books, E-Audios (Hörbücher) und andere digitale Medien zum Download zur Verfügung.

2011

Umzug der Hauptbibliothek ins Übergangsobjekt Pölbitzer Straße, aufgrund des baulichen Zustandes des bisherigen Domizils am Dr.-Friedrichs-Ring.

2014

Neueröffnung der Hauptbibliothek im Kornhaus; Schließung der Stadtteilbibliothek in Neuplanitz 

Bücherregale, Ende 1930

alte Kinderbibliothek im 3. OG am Dr.-Friedrichs-Ring

alte Festsaal, 1939

Außenansicht der Stadtbibliothek, 1950

Ausleihtheke, 1951

Ausleihe, 1993

Kinderbibliothek, Katharinenstraße, 2012

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Ausleihe Stadtbibliothek, Pölbitzer Straße, 2012

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Außenansicht Stadtbibliothek Zwickau, 2014

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Ausleihtheke, 2014

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Kinderbibliothek im Kornhaus, 2014

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Letzte Änderung: 27.11.2014 | *eSignatur