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Park "Neue Welt"

Parkanlagen - Park "Neue Welt"
Informationen
 
02. April 2014 Musen nehmen wieder ihren Platz im denkmalgeschützten Park Neue Welt ein 17. April 2015 Brunnennymphe kehrt zurück in den Park „Neue Welt“

 

Der denkmalgeschützte, 2,8 ha große Konzertpark „Neue Welt" entstand zwischen 1901 und 1903 als Bestandteil eines Ensembles aus Ballhaus, Festwiese und Park. Das Areal befindet sich im Stadtteil Pölbitz zwischen dem Konzert- und Ballhaus „Neue Welt" an der Leipziger Straße und dem Muldental Radweg.

Der Park wurde als Außenbereich zum Ballhaus Neue Welt, dem größten Terrassensaal Westsachsens für bis zu 3.000 Gäste, konzipiert. Er stellte einen typischen Konzertpark der Jahrhundertwende dar, bestehend aus einer Orchestermuschel mit beidseitig anschließenden Freisitzterrassen (überdachte Veranden) und einer üppig ausgestalteten Parkmitte.

Obwohl der Schöpfer der Parkanlage nicht mit Sicherheit benannt werden kann, ist die Initiative und Planung im Wesentlichen dem Besitzer der Neuen Welt, Richard Harzer, zuzuordnen. Der von ihm angelegte, streng symmetrische Garten wurde u.a. mit einer Grotte, Brunnen, Tiergehege und künstlichen Felsen ausgestattet. Außerdem entstanden ein Rosarium, ein Alpinum und eine Dahlienplantage. Für die Gehölzpflanzungen erfolgte eine gezielte Auswahl buntblättriger Arten. Mit der Aufstellung zahlreicher Gartenplastiken des 1860 in Zwickau geborenen Bildhauers Rudolph Mosebach konnte der künstlerische Rahmen besonders hervorgehoben werden.

In den 50er und 60er Jahren verfiel der Garten. Erst nach dem Besitzübergang an die Stadt Zwickau wurde der Beschluss zur Erhaltung gefasst.

Zwischen 1982-1985 fand eine umfassende Rekonstruktion der Parkanlage statt. Eine Wiederherstellung der gesamten originalen Ausstattung war allerdings nicht mehr möglich. In Ergänzung zur historischen Parkachse mit der Brunnenanlage (Amor mit Schwan) wurden die Erweiterungen in nördlicher und südlicher Richtung neu gestaltet. Kleinteilige Gartenbereiche - ein Heidegarten und ein Rosarium  grenzen die südliche Festwiese von der alten Parkmitte ab. Mit dem Erhalt der Nymphe (historischer Parkteil) und der vier Musen (am Haupteingang) konnte die künstlerische Ausstrahlung der Parkanlage bewahrt werden. Ein Wegenetz von 1,4 km Gesamtlänge lädt die Parkbesucher zur Entdeckung der dendrologischen Vielfalt ein.

Den östlichen Abschluss bildet heute die mit einer alten Lindenallee gesäumte Muldenpromenade - Bestandteil des überregionalen Fernradwanderweges Muldental Radweges - unmittelbar am Westufer der Zwickauer Mulde.

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Letzte Änderung: 29.04.2015 | *eSignatur