Die Robert-Schumann-Stadt & Stadt des Automobilbaus: Ein Kurzporträt
Oberzentrum, Einzugsbereich von ca. 480.000 Menschen
Westsächsisches Wirtschaftszentrum am Fuße des Erzgebirges und an der Mulde gelegen, ca.100.000 Einwohner
viertgrößte Stadt im Freistaat Sachsen,
traditioneller Automobilbau-Standort, bekannt durch die Namen Horch, Audi und den legendären Trabant,
bzw. heute durch die Volkswagen Sachsen GmbH und ihre Zulieferer
Hochschulstandort mit über 100jähriger Tradition in der Ingenieurausbildung.
Wer von Zwickau spricht, meint eine Stadt...,
mit historischer Altstadt und vielen rekonstruierten Jugendstil und Gründerzeit-Ensembles, die zum Einkaufen, Bummeln und Verweilen einlädt,
in der man Kultur, Breiten- und Leistungssport groß schreibt,
in der der Komponist Robert Schumann und der Brücke-Künstler Max Pechstein geboren wurden.
Zwickau verkehrstechnisch
Bundesautobahnen A 72 (Chemnitz -Hof) und A 4 (Dresden-Eisenach über „Hermsdorfer Kreuz“) tangieren die Stadt,
Bundesfernstraßen B 93 (Aue -Leipzig), B 173 (Dresden -Hof) und B 175 (Weida - Döbeln) kreuzen die Stadt,
wichtige Schienenverbindungen queren die Stadt; Berlin-Leipzig-Zwickau, „Sachsen-Franken-Magistrale“: Dresden-Chemnitz-Zwickau-Plauen-Hof-Nürnberg, Mitte Deutschland-Linie: Dresden-Chemnitz-Zwickau-Gera-Eisenach.
1118 erstmals urkundlich erwähnt, 1212 als Stadt bezeichnet,
durch Silberbergbau, später durch Textilindustrie und vor allem durch Steinkohlenbergbau erblüht,
nach der gesellschaftlichen Wende 1989 tiefgreifender wirtschaftlicher Strukturwandel.
Zwickau - ein „Zentrum mit Zukunft“
Heute: mittelständisch geprägter, stabiler Branchenmix. Neben Zulieferindustrie für den Fahrzeugbau, Betriebe der Arzneimittelherstellung, der Chemie-, Bau- und Elektroindustrie sowie des Maschinenbaus,
durchdachte, stadtnahe Ansiedlung der Gewerbegebiete Kopernikusstraße und „Maxhütte“ an der Reichenbacher Straße,
Teil der Gemeinschaftsinitiative „Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau“, die sich dem Ziel verschrieben hat, aus dem traditionellen Wirtschafts- , Wissenschafts- und Kulturstandort eine „Region der Zukunft“ neu zu schaffen.