Coronaschutzimpfung

Allgemeines/ Informationen

Ende Dezember wurden die ersten Personen gegen COVID-19 Erkrankungen geimpft. Am 11. Dezember nahmen in Sachsen die Impfzentren ihren Betrieb auf. Die Impfung trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Ihr wird große Bedeutung beigemessen, um die Pandemie überwinden zu können.

Interessierte finden auf den Internetseiten von Bund und Land vielfältige Informationen. Das Bundesgesundheitsministerium bietet unter https://www.zusammengegencorona.de/impfen beispielsweise Ausführungen zur Impfstoffentwicklung und –zulassung oder zur Wirksamkeit und Sicherheit. Der Freistaat Sachsen hat unter https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html ein eigenes Portal eingerichtet, auf dem u.a. ein FAQ zu finden ist.

Impfzentren/ Priorisierung

Diese werden im Auftrag des Freistaates durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betrieben. Einbezogen sind zudem das Landeskommando der Bundeswehr, das Technische Hilfswerk, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen. Die Stadtverwaltung Zwickau ist nicht unmittelbar involviert.

Für den Landkreis Zwickau wurde das Impfzentrum in der Stadthalle Zwickau eingerichtet. Eine Impfung ist dort nur mit Termin möglich. Impftermine können vorerst nur für Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 gebucht werden. Seit 25. Februar erhalten nach Angaben des Freistaates auch Personen der zweithöchsten Priorisierungsstufe einen Termin, die 18 bis 64 Jahre alt sind.

Bitte beachten Sie außerdem aktuelle Hinweise des DRK bzw. der Landesregierung zur Verfügbarkeit von Impfdosen und –terminen!

Die Priorisierung ist erforderlich, da derzeit noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, um die gesamte Bevölkerung zu impfen. Laut der Impf-Verordnung des Bundes sind folgende Priorisierungen festgelegt

1 – Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin. 


2 – Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktperson von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, Trisomie 21 oder eine geistige Behinderung (bzw. Demenz) oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.
  • Eine Kontaktperson von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 
     

3 – Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Informationen