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SUMMARY:7. Philharmonisches Konzert
DESCRIPTION:<p><strong>Robert Schumann Manfred. Dramatisches Gedicht in dre
 i Abteilungen nach Lord Byron op. 115</strong></p>\n<p><strong>Robert Schu
 mann Szenen aus Goethes Faust WoO 3</strong></p>\n<p></p>\n<p>Das Zwickaue
 r Konzert findet in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Zwickau statt 
 und bildet das Eröffnungskonzert zum Schumann-Fest.</p>\n<p></p>\n<p>Der 
 literarisch interessierte Robert Schumann wuchs inmitten von Büchern auf 
 – die Buchhandlung seines Vaters machte es möglich! Der junge Künstler
  verfasste eigene Lyrik und Nachdichtungen antiker Meister\, ja\, er grün
 dete sogar mit Freunden 1825 einen „Litterarischen Verein“\, der sich 
 der intensiven Lektüre und dem Austausch über das Gelesene widmete.</p>\
 n<p></p>\n<p>Als Komponist verstand er sich zeitlebens als Tondichter\, 
 „Poesie ist ihm höchstes Kriterium für jede Komposition“\, wie Marti
 n Schoppe feststellt.</p>\n<p>Das Schumann-Fest 2026 stellt diese besonder
 e Facette des Komponisten in den Mittelpunkt\; das letzte Philharmonische 
 Konzert der Spielzeit greift nicht nur das Thema „Schumann und seine Dic
 hter“ auf\, sondern bezieht sich mit den „Szenen aus Goethes Faust“ 
 auch konkret auf das Spielzeit-Motto. Im Konzert werden einige der Faust-S
 zenen zu hören sein\, erläuternd verbunden durch Texte.</p>\n<p></p>\n<p
 >1817 wurde das Drama „Manfred“ von Lord Byron veröffentlicht\, Rober
 t Schumann las es als Student und war tief beeindruckt\; 1821 veröffentli
 chte sein Vater das Werk in der Übersetzung von Julius Körner auf Deutsc
 h. 1848 las Schumann das Werk erneut\, nun in einer Übersetzung von Karl 
 Adolf Suckow\, und begann mit ersten Skizzen einer Vertonung. Clara schrie
 b\, Robert habe „sich das Gedicht nach seinen Gedanken arrangiert\, um e
 s für die Bühne wirksam zu machen“\; im März 1852 wurde die Ouvertür
 e unter Leitung des Komponisten in Leipzig uraufgeführt\, das gesamte Wer
 k erklang erstmals im Juni 1852 in Weimar unter der Leitung von Franz Lisz
 t.</p>
DTSTAMP:20260610T174551Z
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