Rückschau / Archiv

Pop Up Ateliercafé Moritz zum Hineinschnuppern

Am Freitag, dem 28. Februar 2020, gaben die Initiatoren des zukünftigen Kreativ-und Begegnungscafés in der Hauptstraße 46-48 (ehemals Uta Röder Moden) einen ersten Vorgeschmack auf das „Ateliercafé Moritz“. Das Konzept für den Kreativ- und Begegnungsort ist Ende des Vorjahres beim sachsenweiten Wettbewerb zur Aufwertung der Innenstädte „Ab in die Mitte“ mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet worden.

Am 28. Februar fand die symbolische Scheckübergabe im o. g. Objekt statt. Das „Café“ öffnete an diesem Tag von 9.30 bis 13 Uhr als Pop-up-Café. Mit künstlerischen und kulinarischen Kostproben gab es einen ersten kleinen Vorgeschmack auf Zukünftiges. Nachbarn, Anwohner, Anlieger kamen vorbei und informierten sich bei kleinen Snacks und Kaffee.

Verkaufsoffene Sonntage am 8. und 22. Dezember 2019

Auch für 2019 hatte der Zwickauer Stadtrat eine Rechtsverordnung über verkaufsoffene Sonntage beschlossen: Am 2. und 4. Advent durften die Händler innerhalb des Dr.-Friedrich-Rings sowie der Äußeren Plauenschen Straße ihre Geschäfte von 12 bis 18 Uhr öffnen und damit zum Weihnachtsshopping einladen. Termine waren der 8. und der 22. Dezember 2019. Die Stadtmanagerin der Stadt Zwickau hatte in Zusammenarbeit mit den Innenstadthändlern umfassende begleitende Marketing-Maßnahmen initiiert und koordiniert.

City-Forum am 15.Oktober 2019 im Rathaus

Rund 180 Besucher, darunter viele Händler und Innenstadtbewohner, hatten sich am 15.10.2019 zum City-Forum im Bürgersaal des Rathauses eingefunden um sich zu informieren und mitzudiskutieren.

Auf der Tagesordnung stand ein ganzes Themenbündel. Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß informierte über die Förderzusage des Bundes, 4 Millionen Euro in den Umbau des leerstehenden Schocken-Kaufhauses in der Innenstadt zu investieren. Auch das ehemalige Kaufhaus JOH hat einen Nachmieter gefunden, der ab März 2020 dort eine Bekleidungshaus eröffnen wird. Der Umbau der Marienstraße wird den Zeitraum nach der Sanierung des Schocken-Geländes verschoben.

Jens Raußer, Leiter des Stadtplanungsamtes, stellte Ergebnisses des Architekturwettbewerbs EUROPAN zur Neugestaltung des östlichen Teils der Innenstadt vor. Einige der eingereichten und prämierten Entwürfe der jungen Architekten sahen den Rückbau der Elfgeschosser an der Mulde vor, was im Anschluss angeregt unter den Teilnehmern diskutiert wurde. Wohnungsmieter und -eigentümer müssen jedoch nicht befürchten, ihre Wohnungen kurzfristig zu verlieren, denn einerseits investieren Eigentümer wie die GGZ aktuell in die Instandhaltung der Gebäude, andererseits sind stadtplanerischen Veränderungen dieses Ausmaßes grundsätzlich langfristig zu betrachten, verdeutlichte der Amtsleiter.

Sehr interessiert verfolgten die Teilnehmer des City-Forums die Ausführungen von Thomas Spring, Kurator der Sächsischen Landesausstellung, der erste Einblicke in die Inhalte der Ausstellung präsentierte, die ab Ende April 2020 für 6 Monate in Zwickaus Audi-Bau gezeigt wird. So wird es einen thematisch strukturierten Abriss durch 500 Jahre Industriekultur zu sehen geben. Die Besucher erwarten historische Exponate, Fotografien, Filme und spektakuläre Medieninstallationen. Bei vielen Teilnehmern weckte der Vortrag großes Interesse an einem Ausstellungsbesuch.

Im zweiten Teil des Forums stellte Dennis Klein vom Umweltamt die Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt für Jugendliche des Alten Gasometer vor. Für die Jugendlichen stehen Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und Umweltschutz derzeit im Fokus. Beispielsweise soll ein Pilotprojekt „Zwickauer Stadtfilter“ gestartet werden, welches die Begrünung von Bushaltestellen und die Aufstellung von CO-Filtern vorsieht. Stadtmanagerin Ariane Spiekermann nahm die Anregung interessiert auf und sicherte zu, mit den Jugendlichen für künftige Aktionen wie „Zwickau blüht auf“ in Kontakt zu bleiben. Sie gab außerdem einen Rückblick auf die Aktivitäten des Stadtmanagements im vergangenen Jahr. Hierüber konnten sich die Besucher auch anhand einer Ausstellung im Foyer zusätzlich informieren. Außerdem stellte die Stadtmanagerin künftige Vorhaben vor, wie die Konzeption einer Strategie dem Leerstand entgegenzuwirken, Verstärkung der Netzwerkarbeit im Bereich Gastronomie und Immobilen sowie das Ateliercafé Moritz, das beim landesweiten Wettbewerb „Ab in die Mitte“ als Beitrag für Zwickau eingereicht wurde.

„Zwickau blüht auf 2019“ – positive Resonanz für die beliebte Frühjahrs-Aktion

Erfreulich viele Zwickauer Händler, Unternehmen und zahlreiche Freiwillige haben Anfang April der Innenstadt zum Aufblühen verholfen. Zahlreiche Besucher sind durch die frühlingshaft geschmückten Straßen gebummelt und haben die originellen und kreativen Bepflanzungen bewundert. 2019 haben sich sehr viele Blumengeschäfte und Gärtnereien an der Aktion beteiligt. Mit acht Beeten gab es in der Innenstadt sogar drei große Attraktionen mehr als im Vorjahr. Besonders die zum Teil spektakulären Dekorationen wie die in Beeten sitzenden Jeanshosen wurden begeistert von den Innenstadt-Besuchern aufgenommen. Das ehemalige „Klavier für Jedermann“ wurde mit seiner Bepflanzung zum charmanten Hingucker und beliebten Fotomotiv.

Erstmalig fanden mehrere Aktionen für Kinder während des Veranstaltungszeitraumes von „Zwickau blüht auf“ statt. Kitas und Grundschulen haben schöne Dekorationen für den Bürgerservice und die Vitrinen am Neumarkt gebastelt und Schmuck für die Birken vor dem Rathaus gebastelt. Ein weiteres Highlight war das Bemalen eines Linienbusses der SVZ mit Fingerfarben von den Kindern zweier Grundschulklassen, was den Kindern viel Spaß gemacht hat.

Stadtmanagerin Ariane Spiekermann konnte bei der Organisation jederzeit auf die umfangreiche Unterstützung der anderen Ämter der Stadt zählen. Die Marketing-Maßnahmen für die Aktion wurden ebenfalls von ihr geplant und umgesetzt und fast vollständig über den Verfügungsfonds Innenstadt ZENTRUM.LEBEN finanziert.