Arbeiter-Samariter-Bund Zwickau und Notfallseelsorge/Krisenintervention Westsachsen unter einem Dach

veröffentlicht am: 06.05.2010

Das Feuerwehramt informiert:

Bereits seit November 2009 befindet sich in der Einkaufspassage des Baikal-Centers eine neue Beratungsstelle des ASB Zwickau.

Carsten Gelfort, Geschäftsführer des ASB sagt dazu: „Wir haben diesen Ort im Herzen von Neu- Planitz bewusst gewählt, um hier direkt Ansprechpartner für die Fragen und Belange der Einwohner sein zu können. Aber auch aus anderen Stadtteilen ist unsere Beratungsstelle sehr gut mit Bus oder Straßenbahn zu erreichen und auch Parkplätze bieten das Baikal-Center und Umgebung reichlich."

Die Leiterin der Beratungsstelle, Claudia Hertel, umreißt das bestehende Angebot so: „Eine kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege und Soziales ist unser Angebot. Das geht von der Unterstützung bei Problemen des täglichen Lebens und Informationen über Hilfsangebote und Versorgungsmöglichkeiten über die Hilfe beim stellen unterschiedlichster behördlicher Anträge bis zur Vermittlung von weiterreichenden Kontakten und Adressen oder Informationsveranstaltungen. Dabei werden natürlich die verschiedenen Hilfsangebote des ASB und aller anderen Hilfsorganisationen aus dem gesamten Stadtbereich mit einbezogen. Deshalb richtet sich unser Angebot  nicht nur an Senioren, sondern genauso an Kinder, Jugendliche und Familien."

Seit Mitte April steht jedoch noch ein weiterer Schreibtisch in der Beratungsstelle.

Die Notfallseelsorge/Krisenintervention Westsachsen darf die Räumlichkeiten seitdem mit nutzen. Deren Leiter Falk Olzmann freut sich: „Unsere Arbeit ist angesiedelt unter einem gemeinsamen Dach des Rettungszweckverbandes Westsachsen, der Feuerwehr Zwickau und des ASB Zwickau. Dieser Zusammenarbeit haben wir es zu verdanken, dass wir hier nun ein Büro einrichten durften. Bis jetzt musste ich alle organisatorischen Dinge in Heimarbeit erledigen. Für insgesamt 36 ehrenamtliche Mitarbeiter, die nicht nur in Zwickau und Umgebung sondern in je einer Gruppe auch im Chemnitzer Land und Aue/ Schwarzenberg im Einsatz sind, keine einfache Aufgabe. Jetzt kann ich an allen Aufgaben viel konzentrierter arbeiten und genügend Platz für die Vorhaltung von Material steht uns hier auch zur Verfügung!"

Die Arbeit der Notfallseelsorge/Krisenintervention Westsachsen besteht nicht nur aus zirka 110 Einsätzen im Jahr, bei denen Angehörige und Hinterbliebene von verstorbenen oder getötete Menschen bzw. Augenzeugen von psychisch stark belastenden Ereignissen betreut werden, sondern in immer größer werdendem Maße auch aus Weiterbildungsangeboten für Rettungsdienste, Feuerwehren, die Polizei und andere Interessierte. Und so wurden allein durch die Gruppe Zwickau/Zwickau Land in Zusammenarbeit mit dem Kriseninterventionsteam Werdau im vergangenen Jahr zirka 230 Menschen während der Einsätze durch die Mitarbeiter betreut und nochmals zirka 260 Personen bei verschiedenen Veranstaltungen die Arbeit der NFS/KI oder der Umgang mit psychisch traumatisierten Menschen näher gebracht. Für all diese Aufgaben sieht sich Falk Olzmann jetzt noch besser gewappnet und ist dankbar für die Verbindlichkeit, welche die drei mitorganisierenden Verbände damit für diesen Dienst eingehen.

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