Gefragter Entwicklungsdienstleister wird 20 Jahre jung

veröffentlicht am: 02.07.2012

FES ist gefragter Partner für renommierte Automobilhersteller

Ihre Wurzeln liegen in der Entwicklungsabteilung der Trabantschmiede Sachsenring, heute gehört sie zu den gefragten Dienstleistern im Fahrzeugbau: Vergangene Woche feierte die Fahrzeugentwicklung Sachsen ihren 20. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörte auch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß.

Wenn in diesen Wochen ein süddeutscher Automobilhersteller den Vertrieb eines limitierten Allradfahrzeugs startet, dann kommt mit dem kompakten Kraftpaket auch eine gehörige Portion Zwickauer Automobilkompetenz auf die Straße. Der Fahrzeugentwickler FES hat nach eigenen Angaben das Projekt von der Entwicklung über die Erprobung bis hin zur Serieneinführung im produzierenden Werk entscheidend begleitet. Weiterhin fungiert das Unternehmen für diese Sonderserie als Lieferant für Karosserie- und Fahrwerkskomponenten. Dieser Auftrag reiht sich ein in eine lange Liste von Projekten, welche die FES GmbH Fahrzeug-Entwicklung Sachsen seit ihrer Gründung für renommierte Automobilhersteller und Zulieferer erfolgreich realisiert hat. Seit 1997 agiert sie dabei im Verbund mit dem Schwesterunternehmen Auto-Entwicklungsring Sachsen GmbH.

Durch die Gesamtfahrzeugkompetenz haben sich die Automobilexperten in den letzten Jahren eine führende Marktposition als Entwicklungsdienstleister gesichert. „Ein wesentlicher Garant dafür sind unsere Mitarbeiter welche mit der entsprechenden Leidenschaft, Sach- und Fachkompetenz, Flexibilität und Einsatzbereitschaft die Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit der Kunden erfüllt haben", so Frank Weidenmüller, mit Ronny Tolliszus und Christian Schwamberger Geschäftsführer des Unternehmens. „Die Entwicklung von Gesamtfahrzeugen vom Konzept über den Aufbau von Prototypen, deren umfassender Erprobung bis hin zur Technischen Dokumentation bleibt Kern unserer Ausrichtung. Besonderes Augenmerk legen wir auf innovative Themen wie Leichtbau in Karosserie und Fahrwerk oder die Entwicklung elektrischer Antriebe", umreißt Frank Weidenmüller das Leistungsspektrum.

Im gesamten Unternehmen könne aufgrund der guten Auftragslage in den vergangenen Jahren deutlich Personal aufgebaut werden. Gegenwärtig sind in Zwickau 650 festangestellte Ingenieure und Facharbeiter sowie 250 zusätzliche Fachkräfte beschäftigt. Damit sind an diesem Zwickauer Standort, der 1992 aus der ehemaligen Entwicklungsabteilung des Trabant-Herstellers Sachsenring hervorging, die größten Personalkapazitäten Sachsens für Ingenieurdienstleistungen im Fahrzeugbau konzentriert. „Wir haben auch weiterhin Bedarf an versierten Fachleuten und unternehmen hierfür selbst eine ganze Menge", sagt Frank Weidenmüller. Der Geschäftsführer verweist auf die seit Jahren aktive Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen der Region zur Rekrutierung von Personal. Die FES gehörte zu den Vorreitern für die gekoppelte Berufs- und Hochschulausbildung, dem sogenannten „Studium im Praxisverbund", an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ). Ab dem Wintersemester 2012 fördert sie sechs Studenten der WHZ über ein Jahr mit dem Deutschlandstipendium.

Von dieser durchgängigen Entwicklungskompetenz profitieren nicht nur renommierte Automobilhersteller. „Wir sind genauso Partner für die Zulieferindustrie in der Region und können je nach Wunsch komplexe Entwicklungsaufgaben bis zur Serienfertigung als auch einzelne Entwicklungsschritte bearbeiten", so Frank Weidenmüller.

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Ihre Kompetenz bewies die FES auch beim Nachbau eines Auto Union Rennwagens Typ C, an dem sie maßgeblich beteiligt war.