Am Montag: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

veröffentlicht am: 26.01.2014

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Das KZ Auschwitz (-Birkenau) steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Regimes. Bundespräsident Roman Herzog erklärte das Datum 1996 zum offiziellen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, neun Jahre später machte die UNO den 27. Januar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag.

Auch in Zwickau wird am Montag, dem 27. Januar 2014 um 15 Uhr bei einer zentralen Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Opfer des Faschismus im Schwanenteichgelände an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.  Es spricht Bürgermeister Bernd Meyer, Worte zum Mahnmal steuern nach Angaben des veranstaltenden Bündnisses für Demokratie und Toleranz Gundula Schubert, Koordinatorin des Bündnisses, Christian Siegel, Hochschullehrer Kunst am Peter-Breuer-Gymnasium, sowie Juliane Weigel vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium bei.

„Wider das Vergessen - aus Briefen jüdischer Zwickauer" lautet schließlich der Titel einer Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit Marina Stroisch, unter Mitwirkung von Schülern des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums sowie der „Gruppe Saitenspiel" vom Robert-Schumann-Konservatorium. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im ehemaligen Betsaal der jüdischen Gemeinde Zwickau, jetzt Gemeindesaal der Baptistengemeinde, Bahnhofstraße 8.

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Das Mahnmal im Schwanenteichgelände (Foto: Bündnis für Demokratie und Toleranz)