Gelebte Partnerschaft: Yandu schickt erste Schutzmasken in die Partnerstadt

veröffentlicht am: 06.04.2020

Das Presse- und Oberbürgermeisterbüro informiert:

Seit 2013 verbindet Zwickau eine Partnerschaft mit der chinesischen Stadt Yandu. Dass diese Beziehung gerade in Krisenzeiten und trotz der Entfernung von rund 8.000 km funktioniert, zeigt sich gerade in der Corona-Krise. Heute trafen die ersten vier von insgesamt zehn Kartons mit medizinischen OP-Standardmasken ein. Insgesamt hat die Stadt Yandu die Lieferung von 20.000 Masken zugesagt.

Im Februar hatte sich Yandu hilfesuchend an seine deutsche Partnerstadt gewandt. Zwickau hatte daraufhin kurzfristig 300 Schutzkittel organisiert und nach China gesandt. In seinem Dankschreiben betonte Yandus Oberbürgermeister Wu Benhui seine Bereitschaft, angesichts der Corona-Pandemie ebenfalls helfen zu wollen. In Abstimmung mit der Feuerwehr und dem Heinrich-Braun-Klinikum bat Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß um Schutzmasken.

Die ersten vier Kartons mit dem Mund-Nasenschutz sind nun innerhalb von weniger als einer Woche eingetroffen. Sie sind in der Feuerwehr eingelagert und werden im Bedarfsfall Kliniken oder Pflegeheimen der Stadt zur Verfügung gestellt.

Sven Dietrich, innerhalb der Stadtverwaltung auch für Städtepartnerschaften zuständig, mit den vier Kartons, die am heutigen Montag eintrafen.
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