„A wee bit different …“ - 2. Philharmonisches Konzert

veröffentlicht am: 07.10.2026

Britische Klangwelten neu entdecken heißt es beim 2. Philharmonischen Konzert am Donnerstag, dem 15. Oktober um 19.30 Uhr im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Unter dem Titel „A wee bit different …“ erklingen Werke von Frederick Delius, Ethel Smyth sowie Felix Mendelssohn Bartholdy. Dirigent Markus L. Frank dirigiert die Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau.

Wie das Theater Plauen-Zwickau informiert, schlägt zunächst das Intermezzo „The Walk to the Paradise Garden“ aus der Oper „A Village Romeo and Juliet“ von Frederick Delius einen Bogen nach Großbritannien, wo Delius Kindheit und Jugend verbrachte. Die Oper selbst basiert auf Gottfried Kellers Novelle »Romeo und Julia auf dem Dorfe« und lässt im Intermezzo kurz vor dem Ende der tragischen Handlung die Vision einer friedlichen Idylle erklingen.

Die Komponistin Ethel Smyth studierte gegen Widerstände in der eigenen Familie Komposition am Leipziger Konservatorium und engagierte sich in der englischen Frauenbewegung. Das Konzert für Horn, Violine und Orchester ist eines ihrer letzten Werke – 1927 in London uraufgeführt steht es in der Tradition der großen romantischen Instrumentalkonzerte. Solisten sind Taras Zdaniuk (Violine, 1. Konzertmeister der Clara- Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau) sowie Antoine Jeannot (Horn, Gewinner des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen 2026).

Felix Mendelssohn Bartholdy war erst 20 Jahre alt, als er gemeinsam mit einem Freund Schottland besuchte. Ihn beeindruckte die „Nebelstimmung“, geschichtsträchtige, jedoch verfallene Gemäuer und die besondere Atmosphäre – »ernst, dunkel, sehr einsam«, wie er es beschrieb. Musikalisch schlugen sich seine Eindrücke von Schottland in seiner 3. Sinfonie nieder – erste Ideen entstanden sofort, doch sollte es 13 Jahre dauern, bis die Sinfonie 1842 in Leipzig uraufgeführt wurde.

Um 19 Uhr gibt es eine Einführung zum Konzert.

Markus L. Frank dirigiert das 2. Philharmonische Konzert
© C. Simon Pauly