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Gewandhaus

In den Jahren von 1522 bis 1525 erbaut, beherbergte das imposante Gebäude am heutigen Hauptmarkt einst das Zunft- und Handelshaus der Tuchmacherinnung.

Ein Zeugnis dieser Zeit ist die „Brille“ in der Spitze der spätgotischen Giebelfassade: Die Viermeister der Innung überprüften damals die Stoffe der Zwickauer Tuchmacher.

Im Erdgeschoss war später auch die Stadtwache untergebracht.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts ist das Gewandhaus Spielstätte des Theaters, in der Zeit der Sanierung wird im umfunktionierten Malsaal hinter dem Gewandhaus und in anderen Ausweichspielstätten gespielt.

Im Angebot des seit 2000 mit dem Theater in Plauen fusionierten Theaters Plauen-Zwickau stehen Oper, Operette, Musical, Ballett und Schauspiel sowie Konzerte. Im nahegelegenen „Theater in der Mühle“ (TiM)werden bei einer maximalen Platzkapazität von 99 Zuschauern kleinere Schauspiele, musikalische Abende und Kindertheaterstücke angeboten.

Die Eröffnung als Theater erlebte 1823 auch Robert Schumann. Später wurden seine eigenen Kompositionen hier aufgeführt. 1832 erklang erstmals der Kopfsatz seiner Jugendsinfonie g-Moll. In diesem Bauwerk fand das erste Konzert des Schumann-Fests 1847 statt. Neben der 2. Sinfonie op. 61 war das von Clara Schumann vorgetragene Klavierkonzert op. 54 und der eigens für dieses Konzert komponierte Chorsatz „Beim Abschied zu singen“ op. 84 zu hören.

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Letzte Änderung: 07.03.2017 | *eSignatur