Ausbau der Kreisigstraße beginnt Mitte Mai

veröffentlicht am: 14.01.2015

Stadtverwaltung informiert Anlieger über geplante Bauarbeiten

Voraussichtlich am 18. Mai beginnen die Sanierung und der grundhafte Ausbau der Kreisigstraße zwischen Moritzstraße und Dr.-Friedrichs-Ring. Über die Planungen und die Bauarbeiten informierten die beteiligten Ämter der Stadtverwaltung in einer Einwohnerversammlung, die am gestrigen Abend im Bürgersaal des Rathauses stattfand. Thomas Pühn, Leiter des Tiefbauamtes, bat die etwa 80 Teilnehmer gleich zu Beginn um Verständnis für die Einschränkungen, welche die Arbeiten unweigerlich mit sich brächten.

So erfordert die Sanierung die Vollsperrung der beiden Teilabschnitte zwischen Moritz- und Bose- sowie Bosestraße und Dr. Friedrichs-Ring. Da der grundhafte Ausbau das „Auskoffern" der Straße bis zu einer Tiefe von 60 cm erfordert, sei auch die Zufahrt zu den Grundstücken die meiste Zeit nicht möglich. Allerdings könne stets zumindestens der Gehweg auf einer Straßenseite ungehindert genutzt werden.

Pühn erläuterte anhand der Entwurfsplanungen weiterhin die künftige Gestaltung der Kreisigstraße. Diese bleibt in dem betreffenden Abschnitt Einbahnstraße, allerdings auf der gesamten Länge mit nur noch einer Fahrspur. Neu ist dann ein Radfahrstreifen, der in Gegenrichtung befahren werden kann. Zudem werden Bäume gepflanzt und die Gehwege mit dem für die Zwickauer Innenstadt typischen großflächigen Granitmaterial belegt. In Längsrichtung angeordnet werden künftig die Parkbuchten, wobei die Anzahl der Parkplätze nahezu gleich bleibt. Die Arbeiten sollen Ende September bzw. Anfang Oktober abgeschlossen sein.

Jens Raußer vom Bauplanungsamt erläuterte ergänzend, dass die Maßnahme zum einen aus den Ausgleichsbeiträgen finanziert wird, die im Sanierungsgebiet Nordvorstadt erhoben werden. Zum anderen erhält die Stadt Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen (SEP)".

Die kritischen Fragen in der sich anschließenden Diskussion, in der auch Bürgermeisterin Kathrin Köhler, Vertreter des Ordnungsamtes sowie des beauftragten Ingenieurbüros Rede und Antwort standen,  zielten insbesondere auf die Anfahrt- und Parksituation während der Bauphase sowie auf die Möglichkeiten zum Be- und Entladen nach der Sanierung ab. Wie die Vertreter der Stadtverwaltung erläuterten, hätten die Bewohner der Kreisigstraße die Möglichkeit, Anwohnerparkausweise zu beantragen, um ihre PKWs  insbesondere auf dem Platz der Völkerfreundschaft zu parken. Mehrere Teilnehmer kritisierten, dass mit der Neugestaltung der Straße das Be- und Entladen schwieriger würde. Zudem sei zu befürchten, dass insbesondere Paketdienste mit ihren Lieferwagen die Straße sperrten. Konkrete Anliegen äußerten auch ortsansässige Gewerbetreibende bzw. Ärzte. Hier sicherte die Stadtverwaltung in mehreren Fällen zu, die Fragen individuell zu prüfen und ggf. gesonderte Gespräche zu suchen.

Insbesondere Thomas Pühn wies im Zuge der Diskussion darauf hin, dass die Planungen auch darauf abzielten, die Wohnqualität zu erhöhen. Aus diesem Grund stehe die Attraktivitätssteigerung im Vordergrund, weniger das Ziel, den KfZ-Verkehr zu verbessern. Er sicherte außerdem zu, dass bei spezifischen Problemen während der Bauzeit die Vertreter der ausführenden Firma bzw. der Bauleiter der Stadtverwaltung ansprechbar wären.

Die Präsentation, die während der Einwohnerversammlung gezeigt wurde und in der auch die Entwürfe enthalten sind, steht zum Download zur Verfügung.

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