Das Robert-Schumann-Haus informiert:
Zu einem CD-Präsentationskonzert laden der Fagottist David Petersen und die Pianistin Lilit Grigoryan am Sonntag, dem 8. Februar um 15 Uhr in den Saal des Robert-Schumann-Hauses Zwickau ein. Die Moderation des Programms liegt in den Händen des Leipziger Musikers und Musikhistorikers Eberhard Spree. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.
Auf der neu erscheinenden CD mit dem Titel „Perfect Happiness?“ – ausgehend von Robert Schumanns Stück „Glückes genug“ – sind Bearbeitungen und Originalkompositionen für Fagott und Klavier von drei Leipziger Komponistenfreunden vereint: Schumann, Mendelssohn und Moscheles. Für das Fagott sind nur sehr wenige solistische Werke komponiert worden, dazu gehört das Grand Duo Concertant für Fagott und Klavier B-Dur op. 34 von Ignaz Moscheles. Dieser hatte das Werk 1814 für Violoncello oder Fagott geschrieben - eine damals durchaus gängige Praxis, um möglichst viele Musiker anzusprechen. So liegt es durchaus nahe, dass auch die Sonate für Klavier und Violoncello op. 45 von Felix Mendelssohn Bartholdy in Bearbeitung für Fagott vorliegt. Robert Schumanns Kinderszenen op. 15, die es bereits in verschiedenen Bearbeitungen und Arrangements gibt, haben die beiden Künstler selbst für Fagott und Klavier bearbeitet.
David Petersen, seit 1992 Solofagottist des Gewandhausorchesters Leipzig, kennt das Fagott in all seinen Facetten. Er ist nicht nur ein gefragter Solist und Kammermusiker, sondern auch Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und als Juror und Dozent international tätig. Die armenisch-deutsche Pianistin Lilit Grigoryan hat sich in den letzten Jahren als feste Größe in der europäischen Musiklandschaft etabliert. Maria João Pires lobt ihre „außergewöhnliche Ausdruckskraft und eine klare, entschiedene musikalische Sprache“, der MDR feiert sie als „Lichtblick im Feld austauschbarer Pianistik“. Seit Kurzem wirkt sie als Professorin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.