Die Stabsstelle Kommunale Prävention informiert:
Veranstaltungsvorschau und aktuelle Situation
Der Zwickauer Marienplatz bleibt in Bewegung: Nach zwei kleinen aber feinen Aktionen im August geht das Projekt Meet.Move.Marienplatz Anfang September in die nächste Runde. Das Format setzt damit seine Reihe fort, den öffentlichen Raum als lebendigen Treffpunkt für Nachbarschaft, Begegnung und Unterhaltung zu nutzen.
Spiel.Raum – Spieleabend auf dem Marienplatz
Am Freitagabend, 4. September 2026, 18 bis 20 Uhr verwandelt sich der Marienplatz in einen Open-Air-Spielraum. Spontane, Spielfreudige und Familien sind herzlich eingeladen, einen gemeinsamen schönen Spieleabend mit viel Kurzweil, guter Unterhaltung und netten Gesprächen zu verbringen. Gern können dafür selbst mitgebrachte Gesellschafts-, Brett- oder Outdoor-Spiele* bzw. auch vor Ort bereitgestellte Spiele kostenfrei ausgeliehen und genutzt werden.
Neben den Sitzmöglichkeiten rund um den Baum und die Beete werden außerdem noch ein paar Tische und Stühle zur Verfügung gestellt, an denen gespielt werden kann.
Für eine kleine Erfrischung und Snacks vor Ort ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Aktion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meet.Move.Marienplatz“ statt und wird in Kooperation mit dem Jugendclub City Point, dem Projekt 46, dem Streetwork der Diakonie Westsachsen und der Stabsstelle Kommunale Prävention organisiert.
* Für Schäden an den- oder Verlust von mitgebrachten Spiele-Utensilien durch die Weitergabe an Dritte oder Unachtsamkeit übernehmen die Veranstalter keine Haftung.
Vorschau: Gegen die Einsamkeit - Die Plauderbank
Am Mittwochvormittag, 16. September 2026 folgt dann erneut die „Plauderbank“, die bereits im August als Gesprächsangebot auf dem Marienplatz zum Einsatz kam. In der Zeit von 10 bis 11:30 Uhr sind Einheimische und Besucher der Stadt wieder eingeladen, die Bank für einen Zwischenstopp zu nutzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
„Die Plauderbank“ ist ein Angebot der Stabsstelle Kommunale Prävention der Stadt Zwickau in Kooperation mit dem Caritasverband Zwickau. Betreut wird die Aktion vom Projekt „Die Lachfalten“ des Caritasverbandes Zwickau, das vom Bundesfamilienministerium und der Europäischen Union gefördert wird.
Aktuelle Situation
Auf dem Marienplatz kam es in der Vergangenheit wiederholt zu massiven Verschmutzungen des öffentlichen Raumes und Auseinandersetzungen, die zu einer angespannten Atmosphäre und einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis im Umfeld geführt haben.
Am 4. Juli 2026 wurde auf dem Marienplatz und in angrenzenden Bereichen ein Alkoholverbot eingeführt und eine zusätzliche Sonntagsreinigung veranlasst. Ende Juli beschloss der Zwickauer Stadtrat, das Alkoholverbot für weitere zwei Jahre und somit bis zum 3. August 2028 zu verlängern.
Seit Anfang August bieten kleine Veranstaltungsangebote die Möglichkeit, den Marienplatz auf eine neue Weise zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Zeit im Herzen der Stadt zu verbringen.
Nach gut zwei Monaten hat sich die Situation am Marienplatz etwas entspannt bzw. insoweit verändert, dass die Größe der Gruppen, die sich nachmittags und abends dort niederlassen, abnimmt. Bei anhaltend hoher Kontrolldichte von Ordnungsamt und Polizei hat die Anzahl der festgestellten Verstöße gegen das Alkoholkonsumverbot abgenommen. Gleichzeitig ist eine rückläufige Verunreinigung festzustellen.
In Sachen Sauberkeit besteht jedoch weiterhin Handlungsbedarf. Die vorhandenen bzw. zusätzlich aufgestellten Papierkörbe werden zwar genutzt, allerdings findet sich leider immer noch zu viel Abfall (Papier, leere Lebensmittelverpackungen, Zigarettenkippen, Getränkedosen und Essensreste) im direkten Umfeld der Rundbank, speziell in den Hochbeeten.
Die Entwicklung zeigt zwar, dass die Maßnahmen Wirkung zeigen, für ein dauerhaft sauberes und attraktives Erscheinungsbild des Platzes ist jedoch weiterhin Engagement und insbesondere die Mitwirkung aller Nutzerinnen und Nutzer erforderlich. Denn ein sauberer Platz ist kein Luxus, sondern eine Frage von Respekt und gemeinsamem Miteinander.