Neugestaltung der KUNSTSAMMLUNGEN – Bürger können mitreden

veröffentlicht am: 08.09.2026

Das Kulturamt informiert:

Vier Entwürfe stehen zur Diskussion

Seit Mitte 2025 wird das Museumsgebäude in der Lessingstraße energetisch saniert sowie die Brandschutztechnik erneuert. Wenn die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum voraussichtlich im Herbst 2028 wiedereröffnen, sollen auch die Dauerausstellungen modern gestaltet sein. Die Entwürfe von vier Büros sind bis Donnerstag im Domhof und am Sonntag im Museumsgarten zu sehen. Bürger haben die Möglichkeit, über die Vorschläge abzustimmen.

Die Entwürfe zur Neugestaltung stammen von Büros, die sich in den letzten Jahren erfolgreich mit der Neugestaltung moderner Dauerausstellungen hervorgetan und zahlreiche Preise für ihre Leistungen erhalten haben. Neue Museen aus Halle/Saale, SchnelleBunteBilder aus Berlin, whitebox aus Dresden und ö-Konzept aus Zwickau reichten bis 10. August ihre Vorschläge ein. Konkret galt es zunächst, attraktive Lösungen für die Kuppelhalle, die Neupräsentation der weltweit einzigartigen Max-Pechstein-Sammlung und eine Medienanwendung für die geologischen Belegstücke aus dem Zwickauer Tiefbauschacht vorzulegen.

Diese Ideen werden ab sofort und bis Donnerstag (10. September) im Domhof öffentlich präsentiert. Pünktlich zum 13. September, dem Tag des offenen Denkmals, bereichern die Entwürfe dann den Museumsgarten an der Lessingstraße. Vor und nach den Führungen über die derzeitige Baustelle lassen sich die verschiedenen Gestaltungsansätze in Ruhe vergleichen. Mit Karten können alle Passanten für den besten Entwurf abstimmen und so aktiv die Neugestaltung lenken. Auch auf dem Instagram-Kanal der KUNSTSAMLUNGEN ZWICKAU kann abgestimmt werden. 

Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum sind eines der wichtigsten Kunstmuseen, dessen Sammlungen regionale, nationale und internationale Strahlkraft besitzen und teilweise – mit Blick auf die größte Sammlung zum Schaffen des Brücke-Expressionisten Max Pechstein – weltweit einzigartig sind. 

Ziel der Neugestaltung der insgesamt rund 1.450 m² großen Ausstellungs- und Aufenthaltsfläche ist, eine moderne, niedrigschwellige und faszinierende Gestaltung zu etablieren. Dabei sollen die beiden zentralen Sammlungsbereiche Kunst und Mineralogie/Geologie mit modernen analogen und digitalen Mitteln zusammengebunden und eine zeitgemäße Ansprache des Publikums erreicht werden.

 

Entwurf von
Entwurf von "ö-Konzept" aus Zwickau
© ö-Konzept
Entwurf von
Entwurf von "whitebox aus Dresden"
© whitebox aus Dresden
Entwurf von
Entwurf von "SchnelleBunteBilder" aus Berlin
© SchnelleBunteBilder
Entwurf von
Entwurf von "Neue Museen" aus Halle/Saale
© Neue Museen