Schaffung von Barrierefreiheit durch Verlegung taktiler Bodenelemente an den Lichtsignalanlagen Werdauer Straße/ Crimmitschauer Straße/ Humboldtstraße

  • Durchführungszeitraum: 19.12.2024 bis 31.12.2026
  • Gesamtkosten:                129.000,00 €
  • Förderung:                       129.000,00 € (75 % davon aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 25 % aus städtischen Eigenanteilen)

Kurzbeschreibung:

Umbau und Herstellung barrierefreier Übergänge und Gehwege an den Lichtsignalanlagen im Kreuzungsbereich des Knotenpunktes Werdauer Straße, Crimmitschauer Straße und Humboldtstraße. Hierzu erfolgt die barrierefreie Anpassung und der Ausbau der straßenbegleitenden Gehwege, den fußläufigen Verbindungen an den Übergängen und Querungen sowie auf den Mittelinseln über verschieden Bodenleitsysteme. An den Übergangsbereichen und um die Verkehrsinseln herum erfolgt eine Deckensanierung durch Erneuerung des Oberbaus in Asphaltbauweise. Zur Anpassung an die Gehwege wird der Übergang mit neuen Hoch-, Breit-, Tast- und Übergangsborden als auch neuen Straßenabläufen hergestellt. Die Maßnahme trägt zur Herstellung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bei.

Die Sicherheit für mobilitätsbeschränkte Personen ist im Ausbaubereich eingeschränkt. Dem soll mit dem barrierefreien Ausbau der Mittelinseln und Querungsstellen Abhilfe geschaffen werden. Die Schaffung von Barrierefreiheit an den Übergängen wird durch getrennte Querungen mit Sonderborden erreicht. Die einzubringenden hellen Bodenindikatoren werden zur kontrastierenden Wirkung mit anthrazitfarbenen Begleitplatten umgeben. Für Sehbehinderte Personen ist eine innere Leitlinie in der Ausführung vorgesehen. Dies wird durch einen Bord im hinteren Anschluss des Gehweges/ Querung hergestellt und dient dem Auffinden der gesicherten Querungen an den LSA. Die Borde zur Fahrbahn müssen im Zuge des Umbaus zur Barrierefreiheit ebenfalls abgesenkt und erneuert werden.

Im Ergebnis profitieren alle Verkehrsteilnehmer, wie Menschen mit Sehbehinderungen, Rollstuhlfahrer, Senioren oder Personen mit Kinderwagen von den taktilen Elementen, abgesenkten Bordsteinen und den vorhandenen Lichtsignalanlagen. Der Umbau zur Barrierefreiheit stellt eine Investition in eine inklusive Teilhabe für die Betroffenen dar und die wachsende Zahl der älteren Personen trägt ebenfalls zur Notwendigkeit bei, die Verkehrsinfrastruktur barrierefrei zu gestalten.

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