Rückblick: Informationstag für mehr Sicherheit

Die Stabsstelle Kommunale Prävention informiert:

Unter dem Motto „Achtung Betrug“ fand am 4. Oktober bereits die zweite Veranstaltung zum Thema „Betrug, Enkeltrick und andere Abzocken“ im Rathaus Zwickau statt. Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, sich bei den Vorträgen und an den Informationsständen auf den neusten Stand bringen zu lassen. Der Informationstag war gut besucht, an den Informationsständen fand ein reger Austausch statt. Am Infomobil des Fachdienstes Prävention sorgten die zuständigen Bürgerpolizisten des Polizeirevier Zwickau im Bereich vor dem Rathaus für die erste Aufmerksamkeit und machten auf die Veranstaltung aufmerksam.

Bürgermeisterin Silvia Queck-Hänel und Nicola Niedernolte, Stabsstelle Kommunale Prävention eröffneten den Tag. „Die Maschen der Betrüger sind so hinterhältig, dass jeder darauf hereinfallen kann. Da hilft nur Aufklärung und deshalb sind wir heute hier“, so Nicola Niedernolte. „Wir müssen davon ausgehen, dass viele Fälle gar nicht angezeigt werden. Manchmal schämen sich die Betroffenen, oder versprechen sich keinen Erfolg von Ermittlungen. Dabei ist es wichtig, dass die Delikte zur Anzeige gebracht werden, auch um andere zu schützen.“

Mit einem Stand und tatkräftiger Unterstützung bei der Organisation war die Seniorenvertretung Zwickau dabei. Seit mehr als über 25 Jahren setzt man sich dort für die Interessen älter Menschen in Zwickau ein. Die Seniorenvertretung bietet zahlreiche Möglichkeiten sich zu informieren und zu engagieren.

Im ersten Vortrag stellte Markus Meichsner vom Fachdienst Prävention eindrucksvoll die neusten Maschen vor und informierte rund um Telefonbetrug, Taschendiebstahl und Haustürbetrüger. „Bleiben Sie misstrauisch“, so der Appell der Polizei. „Geben Sie niemals Geld an Unbekannt und ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.“ Im Zweifelsfall kann man sich immer an sein Polizeirevier oder die 110 wenden.

An echten Fällen wurde durch die Verbraucherzentrale Zwickau e.V. dargestellt, welche Abzockfallen aktuelle sind. Hier gilt: geben Sie am Telefon keine Informationen zu persönlichen Daten oder Verträgen heraus. Sagen Sie nicht einfach „ja“ und wehren Sie sich, sollten Sie in einen unerwünschten Vertrag geraten sein.

Bei der Opferhilfe Sachsen e.V. kann man sich Unterstützung holen, sollte man Opfer eines Betruges geworden sein. Bei der Opferhilfe finden man Beratung, oder auch einfach einen Gesprächspartner, damit es Betroffenen nach einer Tat wieder besser geht. Man kann sich darüber informieren, wie ein Strafverfahren abläuft. Auch eine Begleitung zu Aussagen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht ist möglich.

Der Infotag ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verbraucherzentrale Zwickau e.V., des Weissen Ring e.V., der Opferhilfe Sachsen e.V., der Polizeidirektion Zwickau, der Seniorenvertretung Zwickau und des Kommunalen Präventionsrates der Stadt Zwickau.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Informationsstand der Polizeidirektion Zwickau
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Vortrag im Bürgersaal
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Gruppenbild
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Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
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