Die Schumanns und das JudentumAusstellungseröffnung
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Beschreibung
Robert und Clara Schumann hatten zahlreiche jüdische Freunde. Zu jener Zeit, im 19. Jahrhundert, waren Begegnungen mit dem Judentum, mit jüdischen Bräuchen und Traditionen etwas alltägliches. Als Schumanns allererste Komposition gilt seine Vertonung des 150. Psalms. Zu den Schätzen seiner Musikalienbibliothek zählen die Psalmvertonungen von Benedetto Marcello (Venedig 1724), die teilweise auf die originalen hebräischen Intonationen zurückgreifen. Ebenso besaß Schumann die Sämtlichen Werke des großen jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn, die aus seinem Nachlass ins Zwickauer Schumann-Museum gelangten. Die Sonderausstellung dokumentiert anhand solcher Besitzstücke wie anhand von Briefautographen und Tagebücher die Beziehungen Robert und Clara Schumanns zum Judentum. Im Rahmen des Themenjahres Tacheles 2026: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.
Eintrittspreise
Eintritt zur Eröffnung ist frei